Burgruine Gräpplang

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Burgruine Gräpplang Westlich vom Dorf Flums thront die alte Bergruine "Gräpplang" und erzählt von längst vergangenen Zeiten. Über die Burg wurde erstmals 1249 in den Urkunden berichtet. Da kein grosses Interesse vorhanden war an der Erhaltung der Ruine, wurde die Burg 1804 auf Abbruch verkauft. Brauchbare Gegenstände wie Ziegel, Eisenbeschläge, Inventar, Holzwerk und Bausteine wurden so gut wie möglich abgesetzt. Auf dem Burghügel steht die Ruine der im Mittelalter bekannt gewordenen Ritterburg, welche die Herren von Flums um 1220 auf der "crap long", dem "langen Felsen", errichten. Nach mehreren Lehen-Besitzern fällt die Burg 1419 an Zürich. 1440 wird sie durch Glarner und Schwyzer Truppen zerstört. Der Bruder des Chronisten Ägidius Tschudi, Ludwig Tschudi, kauft 1528 die Festung, die nach reger Bautätigkeit 1767 infolge finanzieller Probleme wieder veräussert werden muss. Es folgen mehrere Besitzer, bis die Burg - verwahrlost - 1804 zum Abbruch verkauft wird. Im Jahre 1923 wurde die Burg Gräpplang als Ruine von der Politischen Gemeinde Flums übernommen und in den folgenden Jahren mit aufwendigen Bauarbeiten restauriert. Seit 1998 führt eine Treppe durch die alten Gemäuer und erschliesst so die Ruine für das Publikum auf eindrückliche Art und Weise. Zusätzlich wurde vor einigen Jahren die Stiftung "Pro Gräpplang" gegründet, die kulturelle Anlässe in und um die Ruine Gräpplang durchführt. Stellen Sie sich in den obersten, grossen Raum und geniessen Sie die Aussicht. Hier finden Sie einen Ort der Kraft, der sich von seiner Energiequalität her als Kultplatz eignet. Möglicherweise ist der Ort in vorchristlicher Zeit so genutzt worden. Für die Bewohner der Burg ist der Platz sicherlich zu stark gewesen. Hat eventuell einer der bösen Burgherren hier geschlafen oder getafelt, können wir uns seine Unausgeglichenheit, die sich zur Tyrannei entwickelt hat, gut vorstellen. Gehen Sie zur Feuerstelle im ehemaligen Burghof. Hier finden Sie nochmals einen Kraftplatz mit Kultplatzqualitäten. Die Intensität seiner Energien ist bedeutend höher als in der Burg. Funde belegen, dass der Ort seit der Jungsteinzeit von Menschen besucht wird. Wenn es vor oder nebst der vorchristlichen Siedlung einen Kultplatz gegeben hat, dann ist anzunehmen, dass er hier gewesen sein muss.

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